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MPC Capital halten


17.11.2005
Bankhaus Lampe

Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Aktie von MPC Capital (ISIN DE0005187603 / WKN 518760) unverändert mit "halten" ein.

Vor kurzem habe die Gesellschaft die Daten für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben, die wie erwartet gegenüber den Rekorddaten des Vorjahres rückläufig gewesen seien.

Nach Geschäftsfeldern habe MPC bei den Immobilienfonds ein Eigenkapital von 298 Mio. Euro (-26%), davon im Real Estate Opportunity-Fonds 59 Mio. Euro, bei den Unternehmerischen Beteiligungen 244 Mio. Euro (-25%), davon 234 Mio. Euro in Schiffsbeteiligungen, sowie 106 Mio. Euro in Lebensversicherungsfonds (+8%) platziert. Zusätzlich habe der Konzern bei den Strukturierten Produkten 24 Mio. Euro, bei Private Equity-Fonds 25 Mio. Euro und bei den Investmentfonds 17 Mio. Euro platziert, so dass sich das gesamte platzierte Eigenkapital auf 714 Mio. Euro (Vorjahr: 866 Mio. Euro) summiere.

Angesichts des Erfolges des Rendite-Fonds Opportunity Amerika und dem breiten Produktportfolio, das sich angabegemäß in allen Produktbereichen wieder gut gefüllt habe, habe die Gesellschaft bei der Vorlage der Neun-Monatszahlen Anfang November zum wiederholten Mal die Gesamtjahresprognose für 2005 erhöht. Der Ausblick auf das Gesamtjahr 2005 zeige aktuell ein prognostiziertes Eigenkapital bei den Immobilien von rund 350 Euro (2004: 494 Mio. Euro), bei den Unternehmerischen Beteiligungen von ca. 265 Mio. Euro (410 Mio. Euro) und bei den Lebensversicherungsfonds von etwa 135 Mio. Euro (142 Mio. Euro).

Bei den neuen Produkten sollten insgesamt etwa 130 Mio. Euro (Real Estate Opportunity) beziehungsweise 50 Mio. Euro (Zertifikate) platziert werden sowie weitere rund 50 Mio. Euro im Bereich Private Equity sowie Aktien. Insgesamt erwarte das Management somit ein Platzierungsvolumen im Eigenkapital von 950 Mio. Euro bis 1 Mrd. Euro (2004: 1,1 Mrd. Euro), wohingegen die vorherige Planung bei 900 bis 950 Mio. Euro gelegen habe. Aufgrund dieser Erwartung habe das Management das Ziel in Bezug auf den Jahresüberschuss ebenfalls angehoben und gehe aktuell von einer Bandbreite zwischen 40 und 43 Mio. Euro (zuvor: 37 bis 40 Mio. Euro) aus.


Bei einem dementsprechend höher erwarteten Ergebnis stelle das Management nun eine Dividende in Höhe von 3,50 Euro bis 4,00 Euro je Aktie (bislang über 3,00 Euro) in Aussicht. Auch der Blick auf 2006 gestalte sich bereits jetzt positiv. Bei einem aktuell schon absehbaren Eigenkapital bei den Schifffonds von mindestens 200 Mio. Euro, einem nach Erachten der Analysten vom Bankhaus Lampe zu erwartenden Volumen im Lebensversicherungsbereich von ebenfalls rund 200 Mio. Euro und bei den Immobilienfonds von 200 bis 300 Mio. Euro dürfte das geplante Eigenkapital-Volumen für das kommende Jahr bereits am Jahresanfang bei deutlich über 800 Mio. Euro liegen.

Zu den drei Kernbereichen dürften dabei die neuen Produkte nochmals über 200 Mio. Euro (Opportunity-Fonds: 130 Mio. Euro, Zertifikate: 75 Mio. Euro, Private Equity: mehr als 50 Mio. Euro) beitragen. Zu beachten sei, dass die erste Planung im Februar dieses Jahres für das Gesamtjahr 2005 lediglich zwischen 700 bis 750 Mio. Euro gelegen habe. Da das Management stets eine konservative Guidance ausgebe, die nur die projektierten bzw. zeitnah absehbaren Produkte beinhalte, sollte der Investor nicht enttäuscht sein, wenn die im Februar 2006 mit der Vorlage der Gesamtjahreszahlen 2005 ausgegebene Planung für das kommende Jahr ein Eigenkapitalvolumen und Ergebnis beinhalte, das unter dem berichteten 2005er Ergebnis liege.

In den Planrechnungen der Analysten vom Bankhaus Lampe für 2006 würden sie insgesamt von einem Platzierungsvolumen von abermals rund 1 Mrd. Euro ausgehen, so dass das Umsatzvolumen aus der Produktplatzierung aufgrund des veränderten Produktemix zwar leicht rückläufig sein sollte. Infolge des jedoch immer größer werdenden Bestandes an verwaltetem Vermögen würden die jährlich wiederkehrenden Verwaltungsgebühren sukzessive steigen und sollten mittelfristig rund 15% des Gesamtumsatzes ausmachen. Das Umsatzniveau sollte 2006 wiederum bei über 200 Mio. Euro liegen, was nach Erachten der Analysten vom Bankhaus Lampe wieder ein Ergebnis je Aktie von über 4 Euro nach sich ziehen sollte und entsprechend eine Dividende von mindestens ebenfalls 4,00 Euro zulassen dürfte.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe würden als positiv werten, dass die Gesellschaft trotz des im Vergleich zum Vorjahreszeitraum schwachen dritten Quartals aktuell die Guidance nochmals angehoben habe. Angesichts der bekanntermaßen konservativen Guidancepolitik könnten sie sich vorstellen, dass die aktuell ausgegebene Planung am oberen Ende erreicht werde und somit ihre Gesamtjahresschätzung mit einem Jahresüberschuss von 44,6 Mio. Euro, der damit leicht über dem oberen Ende der unternehmenseigenen Planungsbandbreite liege, erreichen werde.

An ihrer Dividendenschätzung von 4,00 Euro, die auf aktuellem Kursniveau einer Rendite von 6,5% entspreche, würden die Analysten vom Bankhaus Lampe ebenfalls festhalten. Seit Jahresmitte habe der Kurs der MPC-Aktie zeitweise deutlich verloren, zuletzt jedoch Boden wiedergutmachen können, wobei die Neun-Monatszahlen hier zweifelsohne eine gute Unterstützung geboten hätten.

Auf dem aktuellen Kursniveau bestätigen die Analysten vom Bankhaus Lampe die Anlageempfehlung für die Aktie von MPC Capital mit "halten". Das Kursziel auf Sicht von 12 Monaten sehe man unverändert bei 67,00 Euro.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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